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Raclette Guide

Raclette Guide

Hallo ihr Lieben,

obwohl wir eher Sommer-Kinder sind, können wir der Winterzeit auch einiges Positives abgewinnen – wie Raclette zum Beispiel 😉 Es ist unser kulinarisches Highlight eines jeden dunklen Winterabends! Bei uns stehen dann gefühlt 100 kleine Schüsselchen befüllt mit lauter Leckereien auf dem Tisch, die nur darauf warten, mit einer Scheibe zartschmelzendem Käse zugedeckt zu werden. Wir finden, Raclette ist das perfekte Essen für gemütliche Familienabende und gesellige Runden mit Freunden.

Wir verraten euch ein paar hilfreiche Tipps und Trick, damit ihr einen rundum stressfreien und genussvollen Abend genießen könnt: 

Der kleine food with love Raclette Guide

Das Raclette-Gerät

Solltet ihr noch kein Raclette-Gerät besitzen, passt euer neues Gerät eurem Esstisch an. Für einen eckigen Tisch eignen sich am besten längliche Geräte und für runde sowie ovale Tische ein ebenfalls rundes oder ovales Gerät. Denn nichts ist nerviger, als nicht richtig an sein Pfännchen heranzukommen. Es ist ein so simpler Rat, der aber für zufriedene Gäste sorgt. Und denkt daran, schon mal das passende Verlängerungskabel für den Abend bereitzulegen.

Der Käse:

Der Käse ist natürlich der Star bei jedem Raclette. Als grober Richtwert gilt etwa 200 – 250 g Käse pro Person. Klassischer Raclette-Käse enthält schön viel Fett, damit er besonders gut schmilzt. Natürlich könnt ihr auch andere Käsesorten beim Raclette verwenden, wie Mozzarella, Camembert, Feta, Gorgonzola, Gouda oder auch Cheddar.

Möchtet ihr euren veganen Gästen eine Freude bereiten, könnt ihr entweder veganen Schmelzkäse kaufen (den gibt es bereits in vielen gut sortierten Supermärkten) oder aber ihr mixt veganen Schmelz selber.

Rezept veganer Schmelzkäse für Raclette:

20 g vegane Pflanzenmagarine
250 g Pflanzenmilch (Hafer oder Mandel)
20 g Mehl
8 EL Hefeflocken
1 El Senf
Salz, nach Belieben
Pfeffer, nach Belieben
Muskat, nach Belieben

Alle Zutaten in den Mixtopf geben und Andicken |100°C. Dann alles mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Die Sauce sollte etwas dicker als eine normale Béchamel-Sauce sein. Einfach einen Klecks Sauce ins Pfännchen geben und überbacken. Es wird wie Käse leicht bräunlich. 

Die Beilagen: 

Plant bei der Vorbereitung genug Zeit ein. Denn obwohl nichts gekocht wird, muss dennoch ganz schön viel Geschnibbelt werden. Wenn ihr es zeitlich einrichten könnt, bereitet alles am besten am Vormittag zu, denn so müsst ihr keine Zeit mehr in der Küche verbringen, wenn euer Besuch da ist. Bei den Beilagen könnt ihr eurem Geschmack freien Lauf lassen, denn fast alles schmeckt mit Käse überbacken. Wir geben euch gerne ein paar Ideen sowie grobe Richtwerte, die ihr aber immer an den individuellen Hunger und Geschmack eurer Mitesser anpassen solltet.   

Fleisch:

Beim Fleisch rechnet man mit ca 150g pro Person. Als Fleischbeilage eignet sich eigentlich jedes Fleisch: Rind, Geflügel, Schwein, Wild, Lamm, aber auch Wurst und Aufschnitt wie Salami, Schinken, Bacon sowie Chorizo.

Ihr solltet das Fleisch vorab am besten in dünne Streifen schneiden, damit es später schneller durchgebraten ist. Das Fleisch könnt ihr entweder oben auf der Grillplatte braten oder im Pfännchen. Wenn ihr euch für Letzteres entscheidet, solltet ihr es erst ein paar Minuten ohne Käse vorbraten.

Auch Hackfleisch schmeckt beim Raclette sehr lecker. Solltet ihr gemischtes Hackfleisch verwendet, bratet es vorher in der Pfanne an. Mit reinem Rinderhack können sich eure Gäste selber kleine Mini-Frikadellen auf der Grillplatte braten. Vergesst in beiden Fällen nicht, das Hack vorab zu würzen.

Tipp: Ihr könnt das Fleisch marinieren, z.B. mit unserer Weltbesten Grillmarinade, Marinade für Lammfleisch oder Hühnchenmarinade.

Fisch und Meeresfrüchte:

Bei Fisch und Meeresfrüchten rechnet man ca mit 120g pro Person. Besonders gut eignet sich fürs Raclette Fisch mit festerem Fleisch wie Tunfisch oder Lachs. Schneidet die Filets vorab in gleichgroße Stücke. Auch Miesmuscheln, Scampi sowie Jacobsmuscheln und Calamari könnt ihr in die Pfännchen legen. Fisch und Meeresfrüchte müsst ihr vorab nicht garen – mit Ausnahme von frischen Miesmuscheln, die müsst ihr vorher kochen.

Tipp: Unsere marinierten Scampi Garnelen Eingelegt schmecken besonders lecker.

Gemüse:

Beim Gemüse rechnet man ca mit 170g pro Person. Egal, welches Gemüse ihr mögt, es eignet sich auf jeden Fall fürs Raclette. Von Paprika über Auberginen und Zwiebeln hin zu Kichererbsen und Tomaten. Schneidet das Gemüse in gleichgroße Stücke. Härteres Gemüse wie Brokkoli und Blumenkohl solltet ihr im Varoma oder kochendem Wasser vorgaren, da sie im Pfännchen nicht weich werden.

Wer es etwas herzhafter mag, kann auch Oliven, Kapern, eingelegte Zwiebeln, Peperoni und gebackene Bohnen verwenden.

Tipp: Klärt vorher, ob sich eventuell Vegetarier oder Veganer unter den Gästen befinden. Dann solltet ihr etwas mehr Gemüse vorbereiten.

Kartoffeln:

Bei den Kartoffeln rechnet man ca mit 150g pro Person. Sie dürfen bei keinem Raclette fehlen. Achtet darauf, dass es sich bei der Kartoffelsorte um eine vorwiegend festkochende bzw. festkochende handelt, denn sonst würden sie zerfallen. Kocht sie am besten als Pellkartoffeln. Wenn ihr sie zusammen mit einem Messer reicht, müsst ihr sie nicht mal vorab pellen 😉   

Tipp: Ihr seid nicht so die Kartoffel-Fans? Probiert doch mal gekochte Nudeln als Alternative.

Salat:

Beim Salat rechnet man ca mit 80g pro Person. Solch eine knackig frische Beilage zum Raclette ist immer eine gute Idee und kann die Wartezeit aufs nächste Pfännchen überbrücken. Es eignen sich grüne Blattsalate oder auch Couscous-Salat, Brokkolisalat oder Coleslaw.

Tipp: Als Dressing zum Blattsalat lieben wir z.B. unser Knoblauch Dressing, Thousand Island Dressing, Ranch Dressing und unser Salatgewürz.

Brot:

Beim Brot rechnet man ca mit 90g pro Person. Als Beilagenbrot zum Raclette schmecken z.B. unsere Brotbackmischungen einfach himmlisch. Zudem sind sie auch noch ruckzuck zubereitet. Alternativ könnt ihr unsere Rustikalen Baguettebrötchen, Zwiebelbaguette oder unser Baguette Parisienne backen. Wer es sich noch einfacher machen möchte, nimmt unser Brotbackmischungen. Hier müsst ihr nur noch Wasser zugeben.

Tipp: Besonders lecker ist unser Baguette mit ofengerösteter Knoblauchbutter – das schmeckt nicht nur zum Grillen.  

Darf es etwas Ausgefalleneres sein:

Das Schöne am Raclette ist, dass eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt sind. Alles was ihr mögt und in Pfannengröße geschnibbelt bekommt, kann auch beim Raclette verwendet werden. Wie wäre es also mal mit Nachos, Antipasti oder Obst? Letzteres schmeckt besonders in der Kombination mit Birne und Gorgonzola sowie Feige und Camembert ganz köstlich. Habt ihr schon mal Raclette-Pizza-Pfännchen gemacht? Dazu könnt ihr selbstgemachten Pizzateig in die Pfanne drücken und oben auf die Grillplatte stellen, bis er von der Unterseite kross wird. Dann ins Raclettegerät stellen, sodass er auch von oben Hitze bekommt. Ist der Teig leicht vorgebacken, könnt ihr ihn nach Belieben belegen und fertig backen. So lecker!     

Vorbereitungs-Profi-food with love-Tipp:

Wie ihr wisst, lieben wir das Fresh & Save Vakuumier-System von Zwilling. Auch bei Raclette Vorbereitungen ist es goldwert. Denn damit könnt ihr bereits einen Tag vorher mit dem Schneiden von Fleisch und Gemüse beginnen. Dank des Vakuums bleibt es superfrisch.

Die Soßen und Dips:

Was wäre ein Raclette ohne die passenden Saucen und Dips – auf jeden Fall nur halb so lecker. Hier kommen ein paar unserer Favoriten: 

Sour Creme Dip
Knoblauchcreme zum Dippen
Feigencreme
Mediterraner Dip
1 Grund Dip-viele Möglichkeiten
Chipotle Sauce
Ziegenkäsecreme mit getrockneten Aprikosen
Tomatensalsa
Chakalaka Creme
Cafe de Paris Creme

und noch so viele mehr.

Die Gewürze:

Neben aromatischen Saucen dürfen natürlich auch die Gewürze nicht fehlen. Unser Raclette-Gewürz zum Selbermachen ist der absolute Hit auf dem Tisch. Eure Gäste werden begeistert sein, denn das würzige Aroma schmeckt so lecker auf dem geschmolzenen Käse!

Zudem könnt ihr neben Salz, Pfeffer und Paprika auch unseren hochwertigen Baskischen Chili verwenden, der etwas Schärfe und eine leichte Rauchnote mitbringt. Ebenfalls lecker über Käse und Fleisch sind unsere aromatischen Gewürzmischungen: Kartoffelgewürz, Taco Gewürzmischung und Jamaican Jerk Seasoning.

Das Nachtisch-Pfännchen:

Ja, richtig gelesen: Nachtisch-Pfännchen! Ihr könnt z.B. Pfannkuchenteig anrühren und zusammen mit ein paar Äpfeln in der Pfanne ausbacken. Oder gebt ein Stückchen Schokolade zusammen mit Mini-Marshmallows ins Pfännchen für eine Art S‘mores. Auch ein paar Kleckse Schokocreme zusammen mit Bananenstückchen schmeckt geschmolzen einfach himmlisch. Den Käse könnt ihr euch bei den Nachtisch-Pfännchen übrigens sparen 😉

Die Reste:

Bei fast jedem Raclette gibt es Reste. Ein Glück, denn entweder ihr schmeißt euer Raclette Gerät am nächsten Tag direkt noch mal an oder aber ihr macht den weltbesten Raclette-Reste-Auflauf. Dazu gebt alle Reste, die ihr mögt, in eine Auflaufform und verfeinert sie mit einer schnellen Sauce:

Die Sahnige: Das ist die Sauce vom HÄHNCHEN GEMÜSE-AUFLAUF

250 g Sahne
100 g Creme Fraiche
1 TL Tomatenmark
1 TL Salz
½ TL Pfeffer
2 TL Speisestärke
1 TL Gemüsebrühpulver bzw. Paste

Alle Zutaten in den Mixtopf geben und 5 Minuten | 100°C | Stufe 1 köcheln.

Die Tomatige: Das ist die Sauce vom NUDELAUFLAUF RUCKZUCK 

500 g passierte Tomaten
100 g Tomatenmark
1 TL Gemüsebrühpulver
3 EL Petersilie, gehackt
1 TL Oregano
½ TL Zucker
½ TL Balsamico
Salz und Pfeffer nach Belieben

Alle Zutaten in den Mixtopf geben und 10 Minuten | 100°C | Stufe 1 köcheln.

Danach legt ihr noch ein paar Scheiben Raclette-Käse auf den Auflauf und überbackt alles bei 200°C für 30 Minuten.

Ihr Lieben, wir wünschen euch nun vom ganzen Herzen eine gemütliche Winterzeit! Viel Spaß beim Ausprobieren und genießt die wunderschönen Abende in netter 4-G-Gesellschaft – genesen, geimpft, getestet und gutgelaunt.

P.S. Was kommt denn bei euch immer so in die Raclette Pfännchen? Auch wir freuen uns immer über neue Ideen – es soll ja nicht langweilig werden.

Beim Raclette kommt bei uns folgendes in die Pfännchen:

Rinderfilet
Schweinefilet
Hähnchenfilet
Scampis
Kartoffeln
Farfalle Pasta
Champignons
Tomaten
Paprika
Zucchini
Thunfisch
Mais
rote Bohnen
Blattspinat
rote Zwiebeln
Kochschinken
Ananas
Sauce Hollandaise
Tomatensauce
Raclette Käse
Cheddar

Nachos
Jalapenos
Knoblauchdip
Kräuterbutter
Hummus
Kräuterbutter Zupfbrötchen
Bananen
Granatapfel
Himbeeren
Trauben
Nuss Nougat Creme
Butterkekse
Marshmallows
Zartbitterschokolade
Ahornsirup
Pistazien

Alles Liebe
Manu und Joëlle 

6 Kommentare zu “Raclette Guide

  1. Frau Schmi sagt:

    Mein Lieblingspfännchen: Speckwürfel, Zwiebel und Erdnüsse!

  2. Martina G. sagt:

    Super Lieben Dank ihr zwei. Wirklich ein sehr guter Guide.
    Mein Lieblingspfännchen:
    Ganz Klassisch 😅 Gemüse mit Hollandaise

  3. Blanca sagt:

    Das sind ganz tolle Tips! Ich mag am liebsten Rinderfilet mit Raclettekäse und ganz klassisch Kartoffel mit Raclettekäse. Aber ich werde ganz sicher ein paar eurer Ideen testen, wie Pizzateig und Pfannkuchen. An Süßes hatte ich bisher gar nicht gedacht. Gute Idee!

  4. Jutta Wallenfels sagt:

    Super Tipps, vielen Dank.🤗

    Ich habe noch eine Frage zum Nachtischpfännchen: Welche Schokolade nehme ich zum Schmelzen (für die Marshmellows)?

    Vielen Dank schon mal und kommt alle gut ins Jahr 2022.🎉2️⃣0️⃣2️⃣2️⃣🍀

    LG Jutta

    1. Manu & Joëlle sagt:

      Hallo, wir nehmen am liebsten 70% ige von Lindt. LG

  5. Christi-ane sagt:

    Meine Lieblingslpfanne ist mit Baron: erstmal alleine in einem Pfännchen rösten und dann mit Racelettekäse überbacken. 😋 lecker

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