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„National Pink Day“ – wir feiern unsere Lieblingsfarbe

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Hallo ihr Lieben,

der 23. Juni ist in den USA „National Pink Day“ – ein Feiertag, der so inoffiziell ist, dass niemand genau weiß, wer ihn eigentlich erfunden hat. Uns ist das herzlich egal. Wir nehmen ihn zum Anlass für eine kleine Liebeserklärung an die Farbe Rosa. Sie begleitet uns schon lange: in unserer Alltag, bei unseren Produkten, in kleinen Herzen, auf Geschirr oder als Zutat auf dem Teller. Nicht, weil wir irgendwann beschlossen haben, dass Rosa jetzt unsere Farbe sein soll. Es war eher umgekehrt. Die Farbe war immer da und irgendwann war klar: Sie gehört zu uns.

Warum Pink uns vor dem ersten Bissen schon überzeugt

Wie heißt es immer so schön: Das Auge isst mit. Aber was genau passiert da eigentlich? Studien zeigen: Farbe kann beeinflussen, was wir von einer Speise erwarten und manchmal auch, wie intensiv wir Geschmack wahrnehmen. Rosa und Rottöne werden besonders schnell mit Beeren, Süße und Fruchtigkeit verbunden. Das klingt nach Trickserei, ist aber pure Wahrnehmungspsychologie. Und genau deshalb lohnt es sich, in der Küche bewusst mit Farbe zu arbeiten.

In der Farbsymbolik wird Rosa häufig mit Wärme, Fürsorge und Liebe verbunden. Das passt natürlich wunderbar zu einer Küche, in der es nicht nur ums Sattwerden geht, sondern ums gemeinsame Genießen mit seinen Lieblingsmenschen. 

Übrigens: Im Englischen bedeutet die Redewendung „in the pink“ so viel wie „bei bester Gesundheit“. Und auch in Beeren, Hibiskus, Rotkohl und Co. sorgen die Farbstoffe Anthocyanen und Betalainen nicht nur für ein kräftiges Pink und Rosa. Diese Pflanzenstoffe werden unter anderem wegen ihrer antioxidativen Eigenschaften erforscht.

Von der Lieblingsfarbe zur Lieblingszutat

Rosa ist also nicht nur eine Frage der Optik. In der Küche wird die Farbe spannend, wenn sie aus echten Zutaten kommt. Jede färbt anders, jede bringt ihren eigenen Geschmack mit. Werft also gern einen Blick in unseren Pink-Baukasten: 

Rote Bete: die mit Abstand stärkste Farbgeberin

Keine Zutat hinterlässt so konsequent ihre Spuren – an Händen, Schneidebrettern, Küchentüchern. Für die Küche ist das aber ein Geschenk: Je nach Menge reicht das Spektrum von zartem Altrosa bis knalligem Magenta. Als Pulver lässt sich Rote Bete besonders unkompliziert in Teig, Dips, Hummus oder Glasuren einrühren, ohne den Geschmack zu sehr zu verändern.

Wichtig: Der Farbstoff Betanin ist hitzeempfindlich. Bei zu viel Hitze kippt das Rosa ins Bräunlich-Graue.

Pinke Drachenfrucht: das Pulver, das alles verändert

Besonders spannend zum natürlichen Färben ist Drachenfrucht mit rotem oder magentafarbenem Fruchtfleisch. Reife Früchte schmecken dezent fruchtig mit einer leichten Süße.

Als gefriergetrocknetes Pulver ist sie inzwischen gut erhältlich. Der Farbton ist leuchtender und wärmer als bei Rote Bete, die eher ins Violette tendiert. Wie kräftig der Ton wird, wenn er in Joghurt, Porridge, Drinks oder Buttercreme gerührt wird hängt jedoch von Pulver, Menge und Basis ab.

Himbeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren: die Farbgeber des Sommers

Beeren färben so selbstverständlich, dass man es leicht übersieht. Himbeerpüree durch ein feines Sieb gedrückt ergibt ein fruchtig duftendes Rosa, ideal für Cremes und Glasuren. Erdbeeren geben sanftere Töne, rote Johannisbeeren ein kräftigeres Rosa mit lebhafter Säure.

Doch die Farbstoffe der Beeren sind empfindlich gegenüber Hitze, Licht und Zeit. Für leuchtende Ergebnisse Pürees kalt verarbeiten und erst kurz vor dem Servieren einrühren.

Hibiskus: Pink fürs Glas

Hibiskus ist eine der schönsten Zutaten, wenn Drinks Farbe bekommen sollen. Die getrockneten Blütenkelche geben beim Aufgießen einen intensiven roten bis pinken Ton ab und bringen eine angenehme Säure mit. Das macht Hibiskus ideal für Eistee, Limonaden, Schorlen, Sirup und alkoholfreie Aperitifs.

Die Farbe reagiert auf Säure: Ein Spritzer Zitronensaft macht das Rosa leuchtender und klarer, ohne Säure tendiert der Aufguss ins Violett-Rötliche.

Rotkohl: das pinke Überraschungsgemüse

Dass dasselbe Gemüse mal Rotkohl und mal Blaukraut heißt, ist kein Zufall. Die enthaltenen Pflanzenfarbstoffe Anthocyane reagieren auf Säure und Basen: Mit Essig oder Zitronensaft wird Rotkohl rötlicher, ohne Säure bleibt er eher violett, in basischer Umgebung kann er bläulich wirken.

Praktischer Tipp: Rotkohl in dünne Streifen schneiden, eine Stunde in hellem Essig einlegen und fertig ist ein leuchtendes pinkes Pickles-Gemüse, das auf Bowls und Wraps einen zusätzlichen Lichtblick setzt.

Granatapfel: das Juwel unter den Farbgebern

Wer einen Granatapfel aufbricht, versteht sofort, warum er seit Jahrtausenden als Symbol für Fülle, Fruchtbarkeit und Schönheit gilt. Die erfrischenden süß-säuerlichn Kerne sind idealer Farbtupfer und Saftgeber. Er eignet sich wunderbar für Dressings, Glasuren und Getränke.

So bleibt Rosa natürlich schön

Natürliche Farben sind empfindlicher als künstliche. Sie reagieren auf Hitze, Licht, Sauerstoff, Standzeit und Säure. Das klingt komplizierter, als es ist. Meist reichen ein paar einfache Tricks.

Pinke Cremes, Dips und Saucen bleiben schöner, wenn sie kühl stehen und gut abgedeckt sind.

Beerenpüree, Hibiskusaufguss oder Rote-Bete (-Saft) sollte man nicht in kochend heiße Massen rühren. Besser ist es, die Basis etwas abkühlen zu lassen.

Bei Beeren, Hibiskus und Rotkohl kann etwas Säure die Farbe frischer wirken lassen.

Und ganz wichtig: langsam dosieren. Natürliche Farbe entwickelt sich oft beim Rühren. Ein wenig mehr geht immer. Zurück wird schwierig.

Unsere rosa-roten Lieblingsrezepte

Pink Eggs | Rote Bete Eier

Pink Drink 

Pink Gin Spritz 

Pink Porridge 

Pretty in pink Salatdressing 

Pink Latte oder rosarote Auszeit 

Pink Cheesecake Dessert 

Pink Cream Cheese 

Pink Smoothie | Himbeer Buttermilch 

Unsere liebsten rosa Details aus dem Shop

Rosa gehört zu uns – nicht nur in unseren Kreationen, sondern auch als kleines Stück food-with-love-Gefühl. Deshalb findet ihr unsere Lieblingsfarbe auch in unseren Designs wieder:

Pink Flor de Sal (250g) by «food with love»

Ein feines Finish für Bowls, Salate, Butterbrot, Ofengemüse oder Rote-Bete-Dip. Die pinken Kristalle bringen nicht nur Crunch, sondern auch ein kleines Farbspiel auf den Teller.

Rosenknospen (125g) by «food with love»
Zart, duftig und besonders schön als Finish für Desserts, Gebäck, Tee oder selbst gemachten Rosenzucker.

Teigspatel in Pink
Ein Küchenhelfer, der ständig im Einsatz ist: zum Rühren, Ausschaben und Restlos-glücklich-Machen. In Pink passt er natürlich besonders gut zu uns.

Teigschaberkarte in Rosa
Klein, praktisch und beim Backen schnell unverzichtbar – zum Teilen, Glätten, Portionieren und Saubermachen der Arbeitsfläche. Ein rosa Detail, das wunderbar mitarbeitet.

Genießer-Teller mit pinkem Herz
Ein schönes Detail für den gedeckten Tisch. Das kleine Herz am Tellerrand zeigt sofort: Hier steckt jede Menge food with love drin.

Rosa ist eine Lebenseinstellung

Für uns ist Rosa kein Trend. Es ist eine Farbe, die zu unserem Küchengefühl passt. Sie steht für Wärme, Freude, Liebe zum Detail und für diesen kleinen Moment, in dem etwas Alltägliches plötzlich besonders wird.

Zum National Pink Day feiern wir deshalb nicht einfach irgendeine Farbe. Wir feiern unsere Farbe. Eine, die uns begleitet, wiedererkennbar macht und immer wieder zeigt: Schon ein kleiner rosiger Moment kann den Tag ganz zauberhaft machen.

Alles Liebe,
Manu und Joëlle

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