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Hallo ihr Lieben,
kennt ihr das Gefühl, wenn ihr die Küchenfenster an einem der ersten wirklich sonnigen Frühlingstage aufmacht, das Licht hereinströmt und plötzlich sieht man alles? Den eingetrockneten Fettfilm auf dem Herd, die bräunlichen Fugen, das ewige Mysteriöse im Backofen-Eck. Wir kennen das nur zu gut. Und genau deshalb lieben wir den Frühjahrsputz. Nicht trotz der Arbeit, sondern wegen des Gefühls danach: eine Küche, die wieder blitzt und blinkt.
Für dieses Jahr haben wir den Frühjahrsputz in unserer Küche schon hinter uns und dabei festgestellt: Man braucht für ein Küchen-Glow-up weder teure Chemie noch stundenlanges Schrubben. Was man braucht, sind ein paar Tricks, die wirken und drei Zutaten, die in fast jeder Küche ohnehin stehen: Natron, Essig und Zitrone. Wir nehmen euch heute Schritt für Schritt mit.
Der Backofen: Frischer Start für das Herzstück der Küche
Ehrlich gesagt ist der Backofen das, womit wir am liebsten anfangen. Weil man den Unterschied am deutlichsten sieht. Eingebrannte Fettrückstände, Gerüche von vergangenen Kochabenden, der leicht bräunliche Belag auf der Scheibe – all das verschwindet, wenn man es richtig angeht. Und das Schöne: Meist reicht schon ein bisschen Natron.
Natron, chemisch Natriumhydrogencarbonat, ist basisch und bricht Fette und Eiweißreste auf. Es wirkt dabei als mildes Schleifmittel, ohne die Oberflächen des Ofens zu beschädigen. Zudem hinterlässt es keine Rückstände oder unangenehmen Gerüche auf Speisen.
DIY Backofenpaste: 4 EL Natron und 4 EL Wasser zu einer dickflüssigen Paste verrühren.
Paste mit einem Schwamm auf alle verschmutzten Flächen auftragen – Heizstäbe dabei aussparen! Am besten über Nacht einwirken lassen. Am nächsten Morgen mit einem feuchten Tuch abwischen, bei hartnäckigen Stellen mit der rauen Seite eines Schwamms nachhelfen. Für den letzten Glanz mit einem Mikrofasertuch nachpolieren.
Für besonders hartnäckige Krusten kommt bei uns noch ein zweiter Schritt hinzu: Wir sprühen nach dem Abwischen der Natronpaste etwas Essig über die verbliebenen Stellen. Die Reaktion der beiden Mittel löst auch das letzte Eingebrannte. Wichtig dabei: Natron und Essig nie als fertige Paste mischen. Die reinigende Reaktion soll erst im Ofen stattfinden, nicht schon im Schälchen.
Wenn ihr frische Verschmutzungen im Ofen habt, diese sofort großzügig mit Salz bestreuen, solange der Ofen noch warm ist. Sobald das Salz nach wenigen Minuten braun ist, lassen sich die Rückstände einfach wegwischen.
Und die Backofenscheibe? Wir nehmen dafür eine Zahnpasta ohne Mikroplastik-Partikel: Ein kleiner Klecks auf ein feuchtes Tuch, kreisend einreiben, kurz einwirken lassen, abwischen. Die feinen Schleifmittel in der Zahncreme entfernen Verfärbungen auf dem Glas, ohne es zu zerkratzen.

Die Spüle: Glänzend sauber ohne Kratzer
Die Spüle ist bei uns der meistgenutzte Ort in der Küche. Kalkflecken, Fettränder, manchmal ein leichter Geruch aus dem Abfluss – all das kennen wir. Was wir dagegen tun:
DIY Spülen-Paste für Stahl oder Keramik
3–4 EL Natron
Saft einer halben Zitrone
einige Tropfen Spülmittel
Alle Zutaten zu einer Paste verrühren.
Auf die Spüle auftragen, kurz einwirken lassen, mit einem weichen Lappen schrubben und gründlich abspülen. Zum Schluss trockenwischen, damit kein Kalk nachzieht.
Zitronensaft wirkt dabei antibakteriell und löst Kalk – beides gleichzeitig. Natron übernimmt die mechanische Reinigung. Wer seine Spüle nach der täglichen Nutzung kurz trockenwischt, beugt Kalkflecken außerdem sehr effektiv vor. Ein kleiner Handgriff, der viel Schrubben in Zukunft spart.
Für den Abfluss geben wir regelmäßig 4 EL Natron hinein und kippen eine halbe Tasse Essigessenz nach. Wenn es leicht sprudelt, beginnt die Reaktion. Kurz einwirken lassen und mit heißem Wasser nachspülen. Das löst Ablagerungen und neutralisiert Gerüche.
Fugen: Der unterschätzte Frischetest
Weiße Fliesenfugen in der Küche sind ein Spiegel der Zeit. Nach Monaten des Kochens werden sie grau – selbst wenn die Fliesen rundum tadellos glänzen. Das liegt daran, dass sich in den porösen Fugen Fett, Kochsalz und Dampfpartikel absetzen, die normale Lappen kaum erreichen.
Unser Werkzeug der Wahl: eine alte Zahnbürste. Kombiniert mit einer Paste aus Natron und Wasser wird die Zahnbürste zum präzisen Fugenreiniger, der auch in die engsten Ritzen kommt. Einfach die Paste auf die Fugen auftragen, kurz einwirken lassen und mit der Zahnbürste in kreisenden Bewegungen schrubben. Danach mit einem feuchten Tuch nachwischen.
Alternativ funktioniert auch weißer Haushaltsessig sehr gut: einfach unverdünnt auf die Fugen geben, einwirken lassen und abbürsten. Der Essig löst Fett und ist dabei einfach zu handhaben.
Unser Tipp: Wattestäbchen eignen sich wunderbar für die allerkleinsten Ecken und Ritzen – etwa dort, wo Fugen auf Armaturen oder Kanten treffen.
Der Kühlschrank: Sauber, frisch, neu geordnet
Den Kühlschrank reinigen ist für uns immer auch ein kleiner Reset. Wir räumen ihn komplett aus, entsorgen alles, was abgelaufen ist, ziehen den Stecker und nehmen alle Einlegeböden und Schubladen heraus. Diese waschen wir im Spülbecken mit warmem Wasser und Spülmittel ab – das ist der einfachste und gründlichste Weg.
Für die Innenwände verwenden wir am liebsten einen selbst gemischten Reiniger aus Natronwasser oder Zitronenwasser. Beides ist hygienisch, neutralisiert Gerüche und hinterlässt keine chemischen Rückstände – was in einem Gerät, das Lebensmittel aufbewahrt, besonders wichtig ist. Aggressive Reiniger können nämlich die Gummidichtungen und Kunststoffflächen angreifen.
DIY Kühlschrankreiniger – zwei Varianten
Natronwasser:
2–3 EL Natron auf 1 Liter warmes Wasser → wirkt antibakteriell, neutralisiert Gerüche
Zitronenwasser:
Saft von 2 Zitronen im Verhältnis 1:1 mit Wasser mischen → desinfiziert und hinterlässt einen frischen Duft
Beide Varianten in eine Sprühflasche füllen und damit Innenwände, Fächer und Ablagen abwischen. Danach alles gut mit klarem Wasser nachwischen und gründlich trocknen.
Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Gummidichtungen rund um die Tür. Hier sammelt sich Schmutz in den Rillen. Wir nutzen auch hier eine weiche Zahnbürste – diesmal aber mit Wasser und etwas Spülmittel statt Essig, weil der Essig das Gummi auf Dauer angreifen kann. Für die Ablauföffnung im Inneren – sie befindet sich meist an der Rückwand – eignen sich Wattestäbchen.
Dunstabzugshaube und Schränke: Nicht vergessen
Zwei Orte, die beim Frühjahrsputz gerne vergessen werden: die Dunstabzugshaube und die Oberkante der Küchenschränke.
Die Fettfilter der Haube lassen sich in den meisten Fällen herausnehmen und direkt in der Spülmaschine waschen – das ist die einfachste Methode. Die Außenfläche der Haube wischt man mit einer Essigwasser-Lösung ab, sie löst den Fettfilm effektiv. Edelstahlflächen anschließend immer in Maserungsrichtung nachwischen und trocknen, damit keine Streifen entstehen.
Auf den Schrankoberseiten setzt sich über Monate ein Gemisch aus Kochfett und Staub ab, das klebt. Ein in Öl getränktes Tuch hilft überraschend gut: Das Öl löst das alte Fett. Danach mit Spülmittelwasser nachwischen. Wer danach Küchenkrepp auf den Schrankoberseiten auslegt, hat beim nächsten Frühjahrsputz deutlich weniger Arbeit.
Unser Frühjahrsputz-Ritual in der Küche
Wir machen das Ganze nie an einem einzigen Tag. Das ist zu viel und dann macht es auch keinen Spaß mehr. Stattdessen gehen wir Bereich für Bereich vor: Am Abend den Backofen einweichen lassen, am nächsten Morgen abwischen. Dann den Kühlschrank. Dann die Fugen. So entsteht kein Druck.
Was sich bewährt hat: Die Natronpaste für den Backofen abends auftragen, bevor man schlafen geht. Am nächsten Morgen abwischen – das dauert dann keine zehn Minuten.
Was wir auch immer machen: Vorher ausmisten. Schubladen ausräumen, Gewürze und Vorräte prüfen, abgelaufenes Wegwerfen. Eine sauber geputzte Küche wirkt doppelt so schön, wenn auch inhaltlich Ordnung herrscht.
Unsere drei Lieblingsprodukte für den Küchenputz
Natron, Zitrone und Essig lösen wirklich erstaunlich viel, aber ein gutes Werkzeug macht den Unterschied zwischen „sauber“ und „wirklich sauber“. Ein Tuch, das nicht fusselt, ein Schwamm, der nicht kratzt, eine Seife, die nach getaner Arbeit gut riecht. Das sind die drei Dinge, die wir beim Frühjahrsputz immer griffbereit haben:
Das Reinigungstücher-Set aus Bambus- und Mikrofaser (3-tlg.) von Wundermix
Das Set enthält drei Teile: einen Spülschwamm, ein Oberflächenreinigungstuch und ein Trocken- und Poliertuch. Das Trocken- und Poliertuch sowie das Wischtuch bestehen zu 45 % aus Bambusfasern, sind bei bis zu 60 °C waschbar und dadurch dauerhaft hygienisch verwendbar.
→ Zum Produkt im Shop https://www.foodwithlove.shop/products/reinigungstuecher-set-aus-bambus-und-mikrofaser-3-tlg
Das Reinigungs-Bundle für ein strahlendes Zuhause – Mikrofasertücher und Glanzreiniger
Unsere Mikrofasertücher (40 x 60 cm) reinigen alle glatten Oberflächen streifen- und fusselfrei – trocken, nass oder nebelfeucht, ganz ohne Reinigungsmittel. Kombiniert mit dem Glanzreiniger, der Oberflächen in einem Arbeitsgang reinigt und versiegelt, bleibt die Küche spürbar länger sauber.
→ Zum Produkt im Shop https://www.foodwithlove.shop/products/reinigungs-bundle-fur-ein-strahlendes-zuhause-mikrofasertucher-glanzreiniger
Pink Sunrise – handgefertigtes Seifenstück, 70 g
Nach dem großen Putzeinsatz verdienen unsere Hände etwas Schönes. Diese handgefertigte Seife duftet nach warmem Sonnenschein und frischer Grapefruit – ein Duft, der sofort gute Laune macht und der Küche gleich noch einen letzten Hauch Frische verleiht.
→ Zum Produkt im Shop https://www.foodwithlove.shop/products/pink-sunrise-handgefertigtes-seifenstuck-70g
Wir wünschen euch viel Freude beim Frühjahrsputz und noch mehr Freude danach, wenn eure Küche wieder strahlt. Und wenn ihr noch einen praktischen Tipp rund um den Frühjahrsputz habt – dann teilt den gern mit uns in den Kommentaren 🙂
Alles Liebe,
Manu und Joëlle